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Aktuelles




Festliche Einführung von Pfarrer Udo Zansinger als Studienleiter des FHSZ
SCHRIESHEIM. Am Sonntag, 25. April 2010, war die festliche Einführung von Pfarrer Udo Zansinger als neuer Studienleiter unseres theologischen Friedrich-Hauß-Studienzentrums (FHSZ) in Schriesheim. Zum Festgottesdienst um 16 Uhr in der Schriesheimer Kirche mit Vorstellung und Predigt von Pfr. Zansinger waren viele Freunde und Gäste von nah und fern gekommen. Zansinger wird sich auch beim Christustag am 3. Juni in Spöck vorstellen Unser Bild zeigt Studierende auf dem Balkon im Westbau, links den neuen Studienleiter Udo Zansinger. Anschließend an die gottesdienstliche Einführung war ein Empfang im Ev. Gemeindehaus Schriesheim. Grüße der badischen Kirchenleitung brachte Kirchenrat Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Karlsruhe) vom Ausbildungsreferat. (Martin Kugele)
Ausführlicher Bildbericht - siehe unten


Unser neuer Rundbrief (April 2010) ist erschienen. Er kann in der Rubrik der Rundbriefe auf dieser Homepage aufgerufen, eingesehen und heruntergeladen, natürlich auch ausgedruckt und weitergegeben werden:

Link: www.bb-baden.de/pdf/BB-Rundbrief%20April-2010.pdf





Das Foto zeigt (von links) die Mitwirkenden der Einführung: Pfarrer Dieter Schunck, Religionslehrer in Heidelberg und Freund des FHSZ-Studienleiters; Pfarrer Udo Zansinger (Schriesheim), der neue Studienleiter; Theologin Birthe Mößner (Schriesheim) vom FHSZ-Beirat; Pfarrer Hermann Traub (Kraichtal), Vorsitzender der Ev. Vereinigung für den FHSZ-Trägerkreis. idea-bild: Klaus-Peter Grasse

Festlicher Einführungsgottesdienst für Studienleiter Udo Zansinger am 25. April 2010
Hermann Traub: Theologen brauchen ein von der Bibel geprägtes Profil

SCHRIESHEIM. Mit einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, 25. April 2010, in der Ev. Kirche Schriesheim wurde Pfarrer Udo Zansinger (37) als neuer Studienleiter des Friedrich-Hauss-Studienzentrums (FHSZ) in Schriesheim bei Heidelberg offiziell in sein Amt eingeführt. Die Einführung erfolgte durch den Trägerkreis, den Beirat und Studierende des FHSZ unter Leitung des Vorsitzenden der Evangelischen Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden, Pfarrer Hermann Traub (Kraichtal). Zansinger soll angehende Theologen und andere junge Christen während ihres Studiums in Heidelberg und Mannheim geistlich und wissenschaftlich begleiten. Träger des Hauses ist die Evangelische Vereinigung.

„Angesichts des zunehmenden Misstrauens gegen feste Fundamente braucht unsere Kirche Pfarrer und Lehrer mit einem von der Bibel geprägten Profil“, sagte Traub bei der Einführung. Der von lutherischen Theologen Karl Johann Philipp Spitta (1801-1859) gedichtete Choral „Es gilt ein frei Geständnis in dieser unserer Zeit“ werde zwar gern gesungen, aber selten beherzigt. Auch bei Kirchentagen würden Politiker und Kirchenführer gefeiert, „die Verfehlungen zugeben, wenn sie nicht mehr zu verheimlichen sind“. Demgegenüber wolle das Studentenwohnheim und Studienhaus in Schriesheim ein Leuchtturm sein, der klare Orientierung gebe, so Traub.



Der FHSZ-Leuchtturm, den der Studienleiter „befeuern“ solle, habe eine dreifache Aufgabe, so Traub: die Begleitung, Prägung und Befähigung junger Christen. Viele von ihnen seien zuhause behütet aufgewachsen. Im Studium müsse sich ihr Glaube bewähren und festigen. Die Gemeinschaft im Studienhaus und alle Angebote dienten dazu, ihr geistliches Leben zu vertiefen. Theologie solle ihnen Freude machen, Gottes Wort erschließen mit dem Ziel, Profil zu gewinnen. Gemeinden bräuchten in Schulen und Kirchen profilierte Leiter und Mitarbeiter. Die Leuchtturmarbeit im FHSZ sei stets eine Zukunftsarbeit gewesen. Die Befähigung zum geistlichen Dienst erwachse aus der Gewissheit einer klaren Berufung durch Jesus Christus. Zur kirchlichen Ausbildung gehöre auch das Festmachen der Lebensberufung, so Traub.

Link zum Text der Ansprache von Pfr. Hermann Traub bei der Einführung von Studienleiter Zansinger

Für Pfarrer Udo Zansingers sind Christen „Freunde Gottes“, die aus Liebe zu Gott auch seine Gebote gerne halten. Entscheidende Anstöße für sein Christsein hat Zansinger durch eine Zeltmission erhalten, aber auch durch die landeskirchliche Gemeinschaft seines Heimatortes. Theologisch geprägt hat ihn das Studium in Marburg, Tübingen und Heidelberg. 2004 wurde er Pfarrer in Engen bei Konstanz und 2007 Stellvertreter des Dekans. Jetzt sieht er sich berufen für die geistlich-theologische Begleitung junger Christen im Friedrich-Hauß-Studienzentrum, wozu in die Landeskirche frei stellte.

Anschließend an die gottesdienstliche Einführung war ein Empfang des Trägerkreises und Beirates im Ev. Gemeindehaus Schriesheim. Die Grüße der Landeskirche überbrachte der Ausbildungsreferent im Ev. Oberkirchenrat Karlsruhe, Kirchenrat Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (unten rechts im Bild), der auch dem FHSZ-Beirat angehört. In Anlehnung an Philipp Melanchthon betonte Cornelius-Bundschuh, dass Glaube und Denken zusammen gehören und dass durch das Wohnen im FHSZ der Blick für verschiedene Frömmigkeitsrichtungen geweitet werde.



Pfarrerin Suse Best (links) von Pfarrei Schriesheim-West, die als Studentin auch ein Seminar im FHSZ besucht hat und das Haus kennt, grüßte für die Kirchengemeinde und den Kirchenbezirk. Als Geschenk überbrachte sie dem sportlichen Pfarrer eine Fahrrad- und Wanderkarte der Region. Theologin Birthe Mößner (Schriesheim) sprach ein Grußwort für den FHSZ-Beirat und überbrachte auch die Segenswünsche des verhinderten Geschäftsführers Kurt Dittes. Den Gesang begleitete ein Musikteam von Studierenden aus dem FHSZ. Auch ein Lied zur Jahreslosung erklang: „Euer Herz erschrecke nicht“. Bei der Einführung assistierten Birthe Mößner und Pfarrer Dieter Schunck aus Heidelberg, der ein Freund des Studienleiters ist. Die Lesungen machten die Studierenden-Sprecher Johanna Haizmann und Matthias Ulbrich. Der Predigt von Zansinger ging ein kleines Anspiel von Studierenden voran.

Das Studienzentrum in Schriesheim mit 45 Plätzen finanziert sich aus Spenden und Mieten. Namensgeber ist Dekan Friedrich Hauß (1893-1977), der Gründer und langjährige Leiter des volksmissionarischen Amtes der badischen Landeskirche. (Martin Kugele - 27. April 2010)



Was unsere Mitglieder und Freunde wissen sollten

Evangelikale Studienstiftung: Noch kein Wandel in der Theologenausbildung sichtbar!
Die Öffnung der EKD für missionarische Arbeit hat noch keinen Wandel in der Theologenausbildung an den Universitäten bewirkt, stellte der Studienleiter der Bodelschwingh-Studienstiftung (Marburg), Harm Bernick, fest. Die Stiftung ist aus der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ hervorgegangen. In der universitären Theologenausbildung „gelten die Wunder der Bibel unverändert als ‚sinnlos und unmöglich’“, wie es der Theologe Rudolf Bultmann (1884-1976) formuliert habe, so Bernick in einem Rundschreiben. Von Theologiestudenten werde nach wie vor eine uneingeschränkte Anerkennung der historisch-kritischen Methode gefordert. In diesem Zusammenhang zitiert Bernick eine Theologieprofessorin, deren Namen nicht genannt wird: „Wer an das leere Grab glaubt, braucht hier nicht Theologie zu studieren.“ Bernick zufolge gibt es zwar eine neue Unterstützung für missionarische Gemeindearbeit in kirchlichen Programmen: „Aber dort muss der Theologiestudent erst ankommen – und noch glauben.“ Deshalb sei die Studien- und Lebensberatung der Studierenden so wichtig. Im Freundesbrief der Studienstiftung berichtet ein Theologiestudent, wie die Stiftung ihm geholfen hat, während des Studiums den Glauben zu bewahren. Dieser sei ins Wanken gekommen, als in einer Diskussionsrunde an der Universität erklärt wurde, dass die Bibel nicht das Wort Gottes sei, sondern nur Berichte über Gott enthalte. Die Studienarbeit der Stiftung habe aber sein Vertrauen in Gottes Wort gestärkt. „Wie man die Bibel sieht, ist die entscheidende Frage der Ausbildung“, so der Student. Sie präge das gesamte theologische Denken.

Auch unser Friedrich-Hauß-Studienzentrum (FHSZ, Schriesheim) kennt solche dankbaren Berichte von Studierenden, denen die Studienbegleitung im FHSZ geholfen hat, das Theologiestudium in Heidelberg oder das PH-Studium in Mannheim „unbeschadet" zu überstehen. Es will mithelfen, dass Gemeinden Pfarrer bekommen, die am biblischen Glauben festhalten, dass Schulen und Kinder in unseren Gemeinden Religionslehrer bekommen, die eine biblische Ethik und Lehre vermitteln. Eine Studienbegleitung ist nach wie vor unverzichtbar. Unterstützen Sie mit Ihrer Spende diese wichtige Arbeit für Studierende in Heidelberg durch das FHSZ der Ev. Vereinigung, Konto: 749 850 5550, BW-Bank, BLZ: 600 501 01. (MK - 10. April 2010)




Christen, macht eure Stille Zeit nicht ohne die Bibel!
Ex-Buddhist Martin Kamphuis und seine Frau Elke, eine ehemalige Esoterikerin, haben die Christen gebeten, bei Meditationen im „Jahr der Stille“ nicht den Zustand der Leerheit zu suchen, um sich (irgendwie) „füllen“ zu lassen. Das sei esoterisch. Gott erwarte keine leeren passiven Geschöpfe, sondern bewusste Hinkehr zu ihm. Die Bibel rufe nicht zu Passivität, sondern zur Wachsamkeit, sagte auch ein Evangelist. Zur „Stillen Zeit“ mit Gott brauche es die aufgeschlagene Bibel. Gott durch eine bestimmte Methode, etwa mittels Atemübungen, erfahren zu wollen, sei eine magische Vorstellung. (Aus „hoffen + handeln". April 2010)


Dr. Otto Hahn: Mit christlicher Ethik gegen „Kultur des Todes“ in Europa
Nach Sicht des Medizinethikers und Theologen Otto W. Hahn (Adelshofen) befördert die zunehmende Verweltlichung Europas eine „Kultur des Todes“. Damit nehme auch die Befürwortung von Euthanasie wieder zu. Diese Entwicklung müsse von Christen mit einer „Kultur der Barmherzigkeit“ überwunden werden, so Hahn auf einer Fachtagung in Bad Teinach im Nordschwarzwald. Getarnt als medizinische Dienstleistung oder Sozialhilfe werde das Töten ungeborener Kinder oder alter Menschen gesellschaftsfähig gemacht, sagte der Osnabrücker Sozialwissenschaftler Prof. Manfred Spieker. Der Lebensschutz werde bis hinein in die Ev. Kirche zugunsten der Selbstbestimmung der Frau aufgeweicht werde, erläuterte Pfarrer Jens Motschmann anhand kirchlicher Verlautbarungen. Professor Dr. Rainer Mayer (Stuttgart) erinnerte an die Gottesebenbildlichkeit des Menschen. Diese verleihe ihm in jedem Stadium der Existenz eine voraussetzungslose Würde und stelle Lebensanfang und Lebensende ganz in die Verfügung Gottes. Aktive Sterbehilfe sei für Christen ausgeschlossen, so Dr. Otto Hahn. Es gelte, durch liebevolle Zuwendung die Not von Sterbenden zu lindern und sie auf die Ewigkeit vorzubereiten. (Aus einem unserer Newsletter 2010)




Wozu Apologetik?
Die Apologetik, die Verteidigung des christlichen Glaubens, wird in der Volkskirche aufgrund des wachsenden, aggressiven und atheistischen Humanismus wieder neu entdeckt. Auf 11 Seiten schildert Akademiedirektor Dr. Jan Badewien (Karlsruhe) im Mitteilungsblatt des bad. Pfarrvereins ausführlich die Notwendigkeit kirchlicher Apologetik heute und was ihre Ziele in der Auseinandersetzung mit den Weltreligionen und Ideologien, mit dem Atheismus wie auch falschen Lehrströmungen innerhalb der Christenheit sind. Weil der christliche Glaube heute heftigen Angriffen ausgesetzt ist, sind Christen herausgefordert, die Apologie der Bibel neu zu entdecken und anzuwenden, so Ethik-Dozent Dr. Stephan Holthaus, FTH-Dekan Gießen (www.fth-giessen.de). Sie müssen lernen, ihren Glauben zu begründen und argumentativ zu verteidigen, sagt er. Dazu will sein Buch „Apologetik“ anleiten. Es ist erschienen in den Jota Publikationen, ISBN-Nummer 3-935707-60-2, Preis: 12.95 Euro. Bezug auch über den SCM-Shop (www.scm-shop.de/produkt/titel/apologetik/147625/147625/147625.html). (Aus „hoffen + handeln". April 2010)




Kirchliche „Segnungsfeier“ für homophiles Paar verstößt gegen Synodenbeschluss
Verstößt eine kirchliche „Segnungsfeier anlässlich der Verpartnerung von Michael und Sven" gegen die Vorschriften der badischen Landeskirche? Diese Frage wird von der Kirchenverwaltung und der Ev. Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden unterschiedlich beurteilt. Die Vereinigung lehnt solche Feiern ab und beruft sich dabei auf die badische Landessynode, die sich vor sieben Jahren gegen Segnungs-Gottesdienste und Fürbittandachten für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften ausgesprochen hat. Damals lehnte die Synode mit großer Mehrheit eine gottesdienstliche Begleitung homosexueller Partner ab, um eine Verwechslung mit dem Leitbild der Ehe und der kirchlichen Trauung auszuschließen. Eine geistliche Begleitung soll ausschließlich in der Seelsorge möglich sein, so der bis heute gültige Beschluss.

Dennoch fand am 20. März 2010 in der für Besucher geöffneten Markuskirche in Karlsruhe eine gottesdienstliche „Segnungsfeier“ für Michael und Sven statt - mit etwa 50 Teilnehmern. Die von der Gemeindepfarrerin Ulrike Bruinings gestaltete Feier orientierte sich am Ablauf einer üblichen Trauung: Einzug des Paares, Ansprache, Segnung mit Treueversprechen, Ringwechsel, Abkündigungen und Auszug mit Orgelspiel. Das am Eingang ausgelegte Liturgieblatt endete mit dem Dank an „alle, die den Gottesdienst mit ihren Beiträgen bereichert haben“. Die Markuskirche, erbaut 1935, liegt in der Karlsruher Weststadt am Yorckplatz. Von dort aus gesehen befindet sich links des Kirchturms die Hallenkirche, und rechts des Kirchturms das Gemeindehaus, welches mit dem eigentlichen Kirchenbau eine Einheit bildet. Zur Gemeinde gehören rund 3.000 Evangelische in der Weststadt (www.markusgemeinde-karlsruhe.de).

Nach Angaben von Kirchensprecher Marc Witzenbacher war die kirchliche Verpartnerung in der Markuskirche am 20. März 2010 „eine nicht-öffentliche Veranstaltung, bei der keine Glocken läuteten und zu der auch nicht öffentlich eingeladen wurde“. Die Pfarrerin habe der Kirchenleitung inzwischen dargelegt, dass es sich um eine Form der geistlichen Begleitung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften im Rahmen der Seelsorge gehandelt habe. Den Gottesdiensthinweis habe sie als technisches Versehen erklärt.

Dagegen bezeichnete die Vorstandschaft unserer Ev. Vereinigung in ihrer Sitzung Ende März in Kraichtal diese Feier als „glatte Missachtung“ des Synoden-Beschlusses. Seelsorge geschehe im Amtszimmer eines Pfarrers oder in der Sakristei einer Kirche - in jedem Fall aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dies sei hier nicht geschehen. Was sich im Rahmen der Seelsorge ereigne, müssten Pfarrer und Pfarrerinnen vor Gott verantworten. Der Vorstand der Vereinigung befürchtet, dass versucht wird, eine Aufweichung des Synodalbeschlusses herbeizuführen. (Aus unserem Newsletter vom 9. April 2010)





Punk-Ikone Nina Hagen hat zum Glauben an Jesus gefunden und darüber berichtet. Auf die ihr typische Weise sagte sie kürzlich: „Jetzt hat sich aber mein geliebter Jesus Christus gemeldet; er hat Sturm bei mir geklingelt ... Wie soll ich ihm die Tür etwa nicht aufmachen? Er hat Sturm geklingelt und gesagt, dass wir alle mal aus unserem verdammten, lieblosen Verdammnis-Albtraum aufwachen sollen ... Ich wollte, ich musste mich taufen lassen. So ging das ja nicht mehr weiter.“

Pfarrer Traub: „Eine Punk-Ikone zeigt uns, wie es geht!"
Wenn Hauptamtliche nicht mehr von Bekehrung reden

Es kommt vor, dass Pfarrer sehr klar und selbstbewusst ihrer Gemeinde in der Konfirmationspredigt mitteilen, dass es nicht nötig sei, sich zu Christus zu bekehren. Es ist möglich, dass in ehemals missionarisch ausgerichteten Verbänden und Vereinigungen das Wort „Bekehrung“ kaum mehr fällt und in Programmen keine Hauptrolle mehr spielt. In der Verkündigung wird stattdessen Lebenshilfe für Jung und Alt gegeben.

Umso überraschter ist man, wenn man in nicht christlichen Veranstaltungen ein deutliches Jesus-Zeugnis zu hören bekommt. So war es Mitte März, als TV-Moderator Reinhold Beckmann die Berliner Punk-Ikone Nina Hagen in seine Talkshow einlud. Ihr Buch „Bekenntnisse“ macht die Runde. Darin erzählt sie glasklar von ihrer Jesus-Wende und ihrer Aktivität in einer reformierten Kirchengemeinde. Im Fernsehen berichtete sie der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und der kommunistischen Politikerin Sarah Wagenknecht (Die Linke) von ihrer Bekehrung. Millionen Zuschauer sahen am Bildschirm zu.

Wo bleibt in Kirche und christlichen Werken solch ein unmissverständliches Zeugnis? Jesus kritisierte die fromme Welt sehr heftig, als sie ihn aufforderte, überschwänglich jubelnde Anhänger zum Schweigen zu bringen. Doch Jesus mahnte: Wenn die Frommen schweigen, werden die Steine schreien (Lukas 19, 38-40). (Kommentar von Pfr. Hermann Traub, Vorsitzender der Ev. Vereinigung, am 8. April in ideaSpektrum)





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